Einsatz

Die Rettungshundestaffel Kreis Pinneberg im Einsatz

Der Einsatz der Rettungshundestaffel Kreis Pinneberg e.V. ist grundsätzlich immer Kostenlos.
Wir sind rund um die Uhr einsatzbereit und setzen ausschließlich jährlich geprüfte Rettungshunde ein.

Einsatzgebiet RHS Kreis Pinneberg

Unser Einsatzgebiet ist der gesamte Landkreis Pinneberg .
Durch enge Kooperation mit den Nachbarstaffeln stehen wir auch in den Nachbarkreisen | Bundesländern für Einsätze zur Verfügung.

Alarmiert werden wir über die Rettungsleitstelle Elmshorn.

Die Flächensuche

Flächensuchhunde werden immer dann eingesetzt, wenn eine oder mehrere vermisste Personen in bewachsenen Gegenden vermutet werden, also z. B. in Wäldern, Parks, Friedhöfen oder Feldern. Ein Flächensuchhund benötigt höchstens 20 Minuten um ein unübersichtliches, bewachsenes Gebiet von ca. 20.000 Quadratmetern abzusuchen.

Ohne Halsband und Leine durchstreift er das Suchgebiet und nimmt menschliche Witterung auf, der er dann folgt, bis er die Person gefunden hat. Laut bellend zeigt er die Person so lange an,bis auch der Hundeführer den Fundort erreicht hat und ggf. Erste Hilfe leisten kann.

Einsatzbeispiele für Flächensuchhunde:

Vermisste Kinder
– Orientierungslose Personen
– Suizidgefährdete Personen
– Verunglückte Jogger, Radfahrer, Wanderer, Reiter, Pilzsammler

Warum Flächensuchhunde?

Da der Rettungshund ohne Halsband und Leine sucht, kann er das Suchgebiet schnell laufend durchstreifen, ohne sich an das Tempo der Menschen anpassen zu müssen.

Dank seiner guten Nase kann er die Witterung der vermissten Person schon aus weiter Entfernung wahrnehmen (bei konstantem Wind unter Umständen auch auf ca. 100 Metern Entfernung), während eine menschliche Suchkette die Person erst dann finden kann, wenn sie die Person erreicht hat.

rhteam_vs_suchketteRettungshunde können sofort nach einer kurzen Lagebesprechung eingesetzt werden, der Personalaufwand ist gering. Das Wetter, die Tages- oder die Jahreszeit sind für den Einsatz eines Rettungshundes nicht von Bedeutung.

Die Trümmersuche

Werden Personen unter den Trümmern eingestürzter Gebäude vermutet,
kommen die Trümmersuchhunde zum Einsatz.

Vorsichtig begehen sie die Trümmer und suchen die Stelle,
an der der stärkste Geruch der verschütteten Person aus den Trümmern tritt.
Diese Stelle zeigt er dann bellend seinem Hundeführer an.

Dank seiner feinen Nase kann der Hund die menschliche Witterung auch
dann noch ausmachen, wenn die Person einige Meter unter den Trümmern liegt.
Andere Gerüche wie z. B. Rauch behindern seine Arbeit nicht.

Einsatzbeispiele für die Trümmersuche
Gasexplosionen
– Zugkatastrophen
– Erdbeben

Warum Trümmersuchhunde?

Im Gegensatz zu den technischen Ortungsgeräten,
die vor dem Einsatz erst aufgebaut werden müssen,
ist der Rettungshund sofort einsetzbar.

Andere Suchmannschaften, technisches Gerät, das in der Nähe eingesetzt wird
oder andere Gerüche behindern seine Arbeit nicht.
Auch bewusstlose Personen, die nicht durch Klopfen oder Rufen auf sich
aufmerksam machen können, werden von einem Rettungshund gefunden.

Der Mensch hat bisher noch kein technisches Gerät erfinden können,
dass einen Menschen annähernd so zuverlässig ortet, wie die Hundenase.